Einer der schwersten Dinge im Leben sind Loslassen.
Es geschieht nicht einfach in einem Augenblick
sondern nur schrittweise mit dem richtigen Blick.
Als erstes lassen wir unsere jüngeren Jahren los
und fragen uns wohin ist die Zeit so schnell und die Vergangenheit groß.
Ja dann ist auch manchmal dran
dass man Menschen muss loslassen dann.
Die einen gingen in die Ewigkeit hinein
und so können wir nicht mehr verändern, wie sie in unserem Herzen werden sein.
Mit den einen verstanden wir uns gut und hatten Lieben und Frieden
sind daher so dankbar und zufrieden,
dass sie uns bereichert haben
mit ihren Gaben.
Andere gingen ohne Versöhnung von uns
und es tut so weh uns.
Aber auch das gilt es abzugeben an Gott,
damit nicht dauernd wir haben deshalb Seelennot.
Ja und dann gibt es auch Menschen, die noch sind am Leben.
Aber kein Kontakt ist mehr gegeben.
Obwohl wir alles versucht haben
um wieder Versöhnung zu haben.
Es nicht immer möglich ist.
Aber auch das dürfen wir Gott übergeben, damit es uns innerlich nicht auffrisst.
Ja manchmal müssen wir auch Gemeinschaften verlassen,
auch wenn sie uns nicht verstehen und vielleicht auch hassen.
Aber manchmal führt uns Gott auch von Menschen weg,
weil er möchte, dass wir gehen einen anderen Weg.
Ja und auch wer selbst Kinder hat,
weiß, dass es schon mit der Geburt begonnen hat
Zuerst mussten wir loslassen, damit unser Kind geboren werden kann
auch wenn wir wussten, wir können nicht mehr dauernd es beschützen dann.
Dann kommen Etappen wie Kindergarten, Schule und Ausbildung
und plötzlich sind sie erwachsen und voller Bildung.
Und nun. Manchmal gehen sie Wege, die uns Schmerzen
weil wir sie lieben mit ganzem Herzen.
Aber da denke ich an gestern den Gottesdienst wo es um den verlorenen Sohn ging,
der auch in die weite Ferne ging.
Was machte der Vater? Er hielt ihn nicht fest,
aber als er wieder kam, feierte er ein großes Fest.
Ja loslassen dürfen wir auch die Sorgen, die uns plagen,
Gott wird für uns Sorgen an allen Tagen.
So dürfen wir leichter leben
und nicht unnötige Lasten heben.
© Maria Weisse



