Auszeit – zurück zu Gott und zu mir
Manchmal brauche ich eine Auszeit.
Leider merke ich das oft erst, wenn der Tinnitus laut wird und mein Körper STOPP sagt.
Dann versuche ich bewusst innezuhalten.
In solchen Momenten finde ich wieder zurück –
zu Gott und zu mir selbst.
Im letzten Jahr habe ich lernen dürfen,
dass auch mit Krankheit und Dauerrente ein erfülltes Leben möglich ist.
Ich befinde mich gerade in einer Phase, in der ich immer mehr erkenne, wer ich wirklich bin.
Ich habe verstanden, dass vieles, was mich ausmacht,
schon immer in mir war.
Ich bin ein Mensch, der nicht mit zu viel Druck und starren Regeln leben kann.
Aber genauso wenig kann ich ohne Halt leben.
Ich liebe die Sicherheit, Ordnung und Orientierung, die mir Gott und seine Gebote geben.
Denn ohne Halt verliert man leicht den Standpunkt im Leben.
Heute weiß ich besser, wo ich mich wohlfühle:
- Wenn ich ohne Druck spüren darf, was gerade dran ist.
- Wenn ich so sein darf, wie ich bin – ohne mich rechtfertigen zu müssen.
- Wenn Gespräch ehrlich sind und von Respekt und Liebe getragen werden.
- Wenn ich authentisch sein darf – egal ob ich gerade voller Freude bin oder im Tränental stehe.
Denn heute weiß ich:
Gefühle zuzulassen bedeutet, wirklich zu leben.
Was mir ebenfalls sehr hilft:
In meinem Tempo weiterzugehen – mit professioneller Hilfe und mit meinen Gaben.
Klavier spielen.
Malen.
Schreiben.
Sport (Nordic Walking, Fitnessstudio).
Und ich lasse mich nicht mehr abhalten.
Gerade passiert in meinem Leben viel.
Dinge werden geklärt, die mit meiner Geburt zu tun haben und lange im Verborgenen lagen.
Das ist nicht immer leicht.
Aber es bringt auch Klarheit.
Ich wünsche dir, dass auch du immer wieder Momente findest,
in denen du zu Gott und zu dir selbst zurückfindest.
@Maria Weisse



