Warum ich an Gott glaube

Warum ich an Gott glaube
Immer wieder werde ich gefragt:
„Wenn es Gott wirklich gibt, warum gibt es dann Krieg, Krankheit, Leid und Tod?“


Eine berechtigte Frage.
Und lange Zeit habe ich selbst damit gerungen.
Denn wenn Gott allmächtig und gut ist – warum sieht unsere Welt dann so aus?


Wenn ich die Bibel lese, entdecke ich etwas Erstaunliches:
Leid, Krankheit, Gewalt und Tod waren nie Gottes ursprünglicher Plan.
Ganz am Anfang der Bibel wird beschrieben, wie Gott die Welt erschuf.
Er schuf Licht, Himmel, Erde, Pflanzen, Tiere und schließlich den Menschen.
Nach jedem Schöpfungstag sah Gott, dass es gut war.
Und nachdem alles vollendet war, heißt es sogar:
„Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“
Die Welt war ursprünglich so gedacht, wie wir sie uns alle wünschen:
Ohne Krieg.
Ohne Angst.
Ohne Krankheit.
Ohne Tod.


Doch dann kam die Rebellion gegen Gott.
Die Bibel berichtet von Satan, der sich gegen Gott stellte.
Und auch die ersten Menschen entschieden sich, Gott nicht zu vertrauen.
Damit kamen Sünde, Leid und Tod in die Welt.
Bis heute erleben wir die Folgen davon.
Neid führt zu Streit.
Machtgier führt zu Kriegen.
Egoismus verletzt Menschen.
Und oft sehen wir, wie viel Leid aus menschlichen Entscheidungen entsteht.


Doch Gott wollte keine Marionetten.
Er wollte Menschen, die sich frei für oder gegen ihn entscheiden können.


Deshalb führt jeder Mensch bewusst oder unbewusst diesen inneren Kampf:
Lebe ich mit Gott oder ohne ihn?


Das Besondere ist:
Gott hat uns trotz unseres Versagens nicht aufgegeben.
Er wusste, dass kein Mensch aus eigener Kraft vollkommen sein kann.
Deshalb kam Jesus Christus in diese Welt.
Er lebte ohne Sünde und starb am Kreuz für uns.
Lange habe ich mich gefragt:
Warum musste das so brutal sein?
Heute verstehe ich:
Jesus nahm die Folgen der Sünde auf sich, damit wir Vergebung, Hoffnung und neues Leben bekommen können.
Doch die Geschichte endet nicht am Kreuz.
Jesus ist auferstanden.
Am dritten Tag besiegte er den Tod.
Damit zeigte er:
Der Tod hat nicht das letzte Wort.


Und genau deshalb glaube ich an Gott.


Nicht weil diese Welt perfekt ist.
Sondern weil Gott versprochen hat, sie eines Tages wieder vollkommen zu machen.
Die Bibel spricht von einer Zeit, in der Jesus wiederkommen wird.
Eine Zeit ohne Leid, Tränen, Krankheit und Tod.
Eine Zeit, in der Gottes ursprünglicher Plan vollständig wiederhergestellt wird.
Darauf hoffe ich.
Darum glaube ich.


Und deshalb kann ich trotz aller Dunkelheit sagen:
Das Beste kommt noch.


Maria Weisse


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