Immer lieb und angepasst

Manche unterstellen mir,
dass keine Liebe hätte mehr in mir.
Nun, was früher erwünscht war,
dass ich immer lieb und angepasst war.
Nach außen hin immer mit einem Lächeln unterwegs gewesen,
egal was zuvor ist gewesen.
Mir wurde vermittelt, dass ein guter Christ immer wäre lieb
alles den anderen vergib,
so wie Jesus nur mit Liebe wäre unterwegs gewesen
und es wäre nie anders gewesen.
Deshalb habe ich mich mit dem Leben von Jesus intensiver beschäftigt
und es hat mich bekräftigt,
dass ich gar nicht so verkehrt unterwegs bin
auch wenn andere mich stellen anders hin.

Was hat Jesus gemacht
und wo habe ich dann innerlich gelacht
weil ich mich gefreut habe,
dass ich nicht alleine es erlebt habe.
Was immer wieder auffällt ist, dass gerade Pharisäer, die sich sehr streng an ihre Religion hielten
oft nach den Fehlern bei anderen schielten.
Diese dann verurteilt haben,
wenn sie sich an ihre Regeln nicht gehalten haben.
Das endete deshalb für Jesus mit dem Kreuz Tod
weil sie sagten, er sei nicht Gott.
Jesus zeigte hier aber immer wieder,
dass er trotzdem nicht schleimte, sondern rebellierte auch immer wieder.
Er räumte wütend den Tempel auf,
wo die Geldwechsler häuften Geld zuhauf.
Er zeigte ihnen, dass Hochmut zu Fall bringt
und nicht durch Regeln einhalten man zum Himmel durchdringt.
Er stellte aber auch Fragen,
die auch Mal unbequem waren, an manchen Tagen.
Jesus war immer authentisch und echt
nun die Frage: ist das schlecht?
Nein ich denke nicht, dass es so ist
und wir deshalb auch sagen, wenn was im Unrecht ist.
Aber auch dürfen nachfragen wir,
wenn wir etwas nicht verstehen hier.
Wenn man immer auf der Schleimspur ist unterwegs
kommt man nicht weiter, denn man rutscht des Wegs.
Wenn ich bei dem anderen auch nur schleime und rede nach dem Mund
ist es nicht auf Dauer gesund.
Klar man muss auch nicht durch Ehrlichkeit um sich schlagen
und mit Hiebe, auch verbal, auf den anderen einschlagen.
Aber man darf auch ein Stopp setzen,
wenn die anderen ein ständig verletzen.
Jesus Worte waren dann: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Aber dann ließ er es ruh’n.
Er ging nicht nach seiner Auferstehung zu den Mörder und reichte die Hand,
sondern zeigte so, wie er es gelehrt und gelebt hat mit der Liebe Band.
Ich darf da wo ich merke, dass reden nichts bringt
und weiter von der anderen Seite Ablehnung zu mir durchdringt,
weiter gehen und Gefühle zu lassen,
danach in Liebe sie Gott überlassen.
Das heißt dann nicht, dass die Menschen werden egal mir,
ich kämpfe aber dann nicht unnötige Kämpfe, die den Frieden rauben mir.


Deshalb kurz zusammengefasst:
Ist dass ich lebe kurz gefasst,
dass ich es vor Gott verantwortlich leben kann,
da nie alle Erwartungen ich erfüllen kann.
Ich weiß, dass ich nicht fehlerfrei bin,
aber glaube mir, ich hatte nie Böses im Sinn.


© Maria Weisse

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