Wem schade ich?


Wem schade ich?
Heute habe ich mir eine Frage gestellt:


Wem schade ich eigentlich…
…wenn ich aus Trotz ungesund lebe?
…wenn ich beleidigt darauf warte, dass der andere den ersten Schritt macht?
…wenn ich an Unversöhnlichkeit festhalte?
…wenn ich meine Fehler verdränge, statt aus ihnen zu lernen?
…wenn ich die Verletzungen vergrabe, die andere mir zugefügt haben – oder die ich anderen zugefügt habe?
…wenn ich meine Gefühle ständig unterdrücke?


Die Antwort hat mich nachdenklich gemacht.
Oft glaube ich, dem anderen etwas zu zeigen oder ihn zu bestrafen.
Doch in Wirklichkeit schade ich damit vor allem mir selbst.


Unversöhnlichkeit raubt mir Frieden.
Verdrängte Gefühle nehmen mir die Leichtigkeit.
Dauerhafter Stress belastet Körper, Seele und Geist.


Deshalb möchte ich dir heute Mut machen:
* Lerne dich selbst kennen.
* Nimm dir Zeit für ehrliche Selbstreflexion.
* Geh auf Menschen zu, wenn Versöhnung möglich ist.
* Hab den Mut, Fehler einzugestehen und auch um Vergebung zu bitten.
* Nimm professionelle Hilfe an, wenn du allein nicht weiterkommst. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
* Sorge gut für deine Gesundheit – durch Zeiten der Stille, Bewegung, bewusste Ernährung und Achtsamkeit.
* Und wenn du glaubst, nimm Jesus mit auf deinen Weg. Mir hat und hilft er bis heute.


Ja, mit einer chronischen Erkrankung zu leben, ist nicht leicht. Auch ich wünsche mir oft, endlich gesund zu sein.


Doch ich lerne jeden Tag neu: Nicht alles liegt in meiner Hand. Aber ich kann entscheiden, wie ich mit mir selbst und mit meinen Mitmenschen umgehe.


Heilung beginnt dort, wo wir aufhören, gegen uns selbst und den Nächsten zu kämpfen.


Ich wünsche dir den Mut, den ersten Schritt zu gehen – hin zu mehr Ehrlichkeit, Frieden, Vergebung und Liebe.


Herzliche Grüße
Maria Weisse

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