Das schwarze- bunte Schaf,
das in den anderen Augen ist nicht brav.
Ja ich oft in Gemeinden das schwarze Schaf am Rand war
und dachte immer, dass ich nicht für Gemeinden geschaffen war,
auch in der Familie wurde immer verachtet ich,
weil anders war ich.
Ja und dann hieß es, bleibt von der Verrückten fern,
denn es hat sie niemand gern.
Deshalb war ich auch immer bei Jesus auf Abstand,
weil ich dachte, er mich irgendwann auch wieder verbannt.
Und ehrlich lange wehrte ich mich dagegen ein Schaf zu sein,
weil ich nicht wollte, dass mich jemand wieder macht mich klein
und ich kann wieder nicht ich und „normal“ sein
Ja und dann passierte das Wunder, dass ich doch ein Schaf kann in einer Herde sein.
Und das genauso, wie ich bin
und muss mich nicht mehr verstellen, dass ich gehöre dort hin.
Ich darf jetzt Klavier spielen was mir mittlerweile immer mehr Freude macht
und auch wenn ich mal Fehler mache, werde ich nicht ausgelacht.
Ich darf Fragen stellen und erhalte sogar richtig gute Antworten darauf.
Das führt dazu, dass ich das erste Mal viel erzählen kann ohne Angst von meinem Lebenslauf.
Ja und ich kann mich ankleiden, wie es mir gerade danach ist
Ohne, dass ich schräg angeschaut werde, weil es anders ist.
Was mir auch noch zum Thema Verrücktheit eingefallen ist,
dass das auch Thema in der Therapie gewesen ist.
Und da hat mir der Professor ein Satz gesagt, der geprägt hat, mich.
Sie sind nicht verrückt, sondern Verrücktheit ist das wie andere behandelt haben mich.
So bin ich jetzt heute an dem Punkt im Leben
wo ich es habe, jetzt alles Jesus gegeben.
© Maria Weisse



