In der Ruhe liegt die Kraft


In der Ruhe liegt die Kraft


Jahrzehntelang war ich unruhig und getrieben.


Ich habe oft erlebt, dass ich gedrängt wurde, schneller zu sein.

War ich endlich fertig, hörte ich: „Deine Arbeit ist nicht gut genug. Andere können das besser.“


Mit der Zeit verlor ich immer mehr den Mut. Morgens wachte ich bereits mit tausend Gedanken auf. Ich machte alles schnell – und war am Ende so erschöpft, dass nichts mehr ging.
Ich dachte, das würde für immer so bleiben.


Doch dann veränderte sich etwas.


Heute beginne ich meinen Tag in der Ruhe – gemeinsam mit Jesus. Danach genieße ich bewusst mein Frühstück und schaue erst dann, was der Tag bringt.


Ich wage wieder Neues. So wie heute, als ich meinen Birnenkuchen gebacken habe.


Abends knie ich zum Gebet nieder und bin dankbar.

Dankbar dafür, dass mein himmlischer Vater mich wieder durch den Tag geführt hat.


Seit ich gelernt habe, Dinge in Ruhe zu tun, passieren mir weniger Fehler. Ich habe wieder Freude an dem, was ich tue.


Ja, manchen Menschen werde ich trotzdem nie genügen. Doch ich knicke nicht mehr ein.
Wer meint, alles besser zu können, darf es gerne beweisen.

Oft habe ich erlebt, dass gerade diejenigen, die am meisten kritisieren, es selbst nicht besser machen.

Heue weiß ich:
Ich muss niemandem mehr etwas beweisen.
Ich darf in Gottes Frieden leben.
In der Ruhe liegt die Kraft.


Liebe Grüße
Maria Weisse

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