Bin ich ein Christ?
Jahrzehntelang dachte ich, ich sei Christ, weil ich regelmäßig in die Kirche ging, mein Bestes gab und in der Bibel las.
Heute weiß ich: Das allein macht einen Menschen noch nicht zu einem Christen.
Christsein ist für mich kein Etikett und keine Tradition. Es ist eine lebendige Beziehung zu Jesus.
Deshalb bezeichne ich mich heute lieber als Jüngerin Jesu.
Nicht, weil ich perfekt bin, sondern weil ich ihm jeden Tag nachfolgen möchte.
Jesus begleitet mich nicht nur am Sonntag oder während einer Bibelstunde, sondern mitten im Alltag – beim Arbeiten, beim Einkaufen, in Gesprächen, in Freude und auch in schweren Zeiten.
Ich erlebe immer mehr, wie er mein Herz verändert.
Aus …
Unversöhnlichkeit wird Versöhnung.
Wut wird Frieden.
Hass wird Liebe.
Hochmut wird Demut.
Angst wird Vertrauen.
Unüberlegtes Handeln wird Besonnenheit.
Hoffnungslosigkeit wird Hoffnung.
Dunkelheit wird Licht.
Diese Veränderung geschieht nicht von heute auf morgen. Sie ist ein Weg, den Jesus mit mir geht.
Ich falle noch hin. Ich mache Fehler. Aber ich darf immer wieder aufstehen, weil seine Gnade größer ist als mein Versagen.
Deshalb geht es für mich nicht darum, möglichst religiös zu wirken.
Es geht darum, Jesus immer ähnlicher zu werden.
„Folge mir nach.“
Matthäus 4,19
Herzliche Grüße
Maria Tabitha Weisse



