Wenn Glauben krank macht


Heute möchte ich eine Frage stellen, die unbequem ist.
Vielleicht sogar provoziert.
Kann Glauben krank machen?


Aus meinem eigenen Leben kann ich sagen: Ja.
Und nicht nur ein bisschen – sondern tief.
Ich habe erlebt, wie Menschen daran zerbrochen sind.
Wie Menschen in meinem Alter heute nicht mehr leben.
Warum?


Weil sie geprägt wurden durch Angst statt Liebe.
Durch Kontrolle statt Freiheit.
Ich habe gelernt:
Ich muss alles erdulden.
Ich darf nicht sprechen.
Ich darf nicht klagen.
Ich muss still sein.
Ich muss vergeben – egal was passiert ist.
Ich darf keine Hilfe von außen holen.
Ich darf keine Zweifel haben.
Ich darf nicht fühlen.
Und irgendwann wurden diese Gedanken zu meiner Wahrheit:
Ich bin falsch.
Ich bin zu empfindlich.
Ich bin nicht gut genug.
Ich muss funktionieren.


Doch genau diese Gedanken machen krank.
Sie nehmen die Luft zum Atmen.
Sie nehmen die Stimme.
Sie nehmen das Leben.


Aber Gott ist nicht so.
Heute erlebe ich Jesus ganz anders.


Er zwingt nicht.
Er verurteilt nicht.
Er macht nicht klein.


Er ruft leise:
„Komm. Folge mir nach.“
„Du bist geliebt.“


Und genau dort beginnt Heilung.
Nicht durch Druck.
Nicht durch Angst.
Sondern durch Liebe.
Mein Bild zeigt diesen Weg.
Vom Dunkel ins Licht.
Vom Müssen ins Dürfen.
Vom Schweigen ins Leben.
Und vielleicht ist es auch ein Stück dein Weg.

@Maria Weisse

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