Gemeinschaft
In den letzten Wochen
hat wieder mein Körper rebelliert
und ich habe deshalb reflektiert.
Schon von Klein auf sehnte ich
mich nach einer Gemeinschaft,
wo ich mal nicht das schwarze
Schaf am Rand bin, weil ich
anders bin.
In den letzten Jahren wollte ich
es erzwingen und habe deshalb
viel Zwangspausen gebraucht.
Was ich in den letzten Wochen gelernt habe
Jeder Mensch braucht Menschen.
Die nicht nur in Worten, sondern in Taten da sind.
Die helfen, sich positiv weiterzuentwickeln.
Die ehrlich sind.
Die miteinander und nicht übereinander reden.
Jeder Mensch darf,
so wie es in der Bibel
schon steht, prüfen
und das Gute
behalten.
Große Gemeinschaften
überfordern mich.
Ich kann nicht dorthin zurück,
wo ich psychisch verletzt wurde
und ein ehrliches Miteinander,
Reden und Entschuldigung
nicht möglich sind.
Ich muss mich
nicht verbiegen.
Ich muss nicht betteln.
Deshalb gehe ich jetzt neue Wege und bin dankbar,
dass ich Menschen habe, die mich behutsam in
kleinen Schritten begleiten.
Maria Weisse



